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Von der Wahrheit bis zum Wahnsinn ist es nicht weit

Es ist Wahnsinn in dieser Welt zu leben, zu dieser Zeit...

...in der sich offenbart, dass Wahrheit nur eine Vorstufe des Wahnsinns ist.

Was ist Wahrheit eigentlich? Meine derzeitige Erkenntnis lautet: Nichts weiter als eine Projektion des eigenen Weltbildes auf die Wirklichkeit. Als wäre die Wirklichkeit ein Rohling, welchen man nur mit seinen eigenen Daten überschreiben muss. Denn Wahrheit impliziert den Anspruch der absoluten Richtigkeit in einer Dimension des Seins der vollkommenen Subjektivität. Umso mehr Wesen dem folgen, desto mehr entsteht dass, was man durch das Predigen der Wahrheit zu verhindern versucht... Chaos. Eine Ausprägung des Individualismusses die jegliche Gemeinschaftsfähigkeit zu zerstören versucht.... Die Wahrheit ist die Vorstufe zum Wahnsinn, wie der Handel die Vorstufe zum Krieg.

Warum bloß erscheinen uns Menschen heutzutage zweifelhaft, die uns mitteilen die Wahrheit zu kennen?

Vielleicht weil es multiple Wahrheiten gibt, vielleicht weil es keine Wahrheiten gibt, vielleicht aber auch, weil wir niemanden mehr zutrauen, die Wahrheit zu erkennen, als uns selbst. Und dann gibt es noch diejenigen, die jeder Wahrheit hinterherlaufen, sofern sie sich nur einigermaßen logisch anhört.

Es ist Wahnsinn in dieser Welt zu leben, zu dieser Zeit.

Der einzige Ausweg aus dieser Misere scheint zu sein, nachdem zu handeln, was das Gewissen für richtig hält. Ein Teufelskreis.


30.7.17 13:45
 


bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


pp / Website (30.7.17 14:42)
Du bist verrückt und das ist gjut so.


OvO (30.7.17 16:33)
Besser ver-rückt als gebückt, richtig? ;-)


seelchen (31.7.17 11:00)
Ja, die Wahrheit zu erkennen, ist letztendlich nicht möglich. Ich bin auch der Meinung, dass alles irgendwo dazwischen liegt und unnsere Wahrnehmung von Realität unsere eigene subjektive ist. Bei deinen Worten kommen mir gleich Ansätze des radikalien Konstruktivismus in den Kopf...eine Erkenntnistheorie, die eben davon ausgeht, dass Wahrnehmung kein Abbild einer bewusstseinsunabhängigen Realität liefert, sondern dass Realität für jedes Individuum immer eine Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnisleistung darstellt...


OvO (31.7.17 16:27)
"eine Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnisleistung darstellt."

Dies beschreibt für meine Begriffe übrigens exakt die Arbeitsweise von Maschinen, Insekten, Amphibien und Reptilien. Aber ich denke, bei den Säugetieren und Vögeln ist da eine Kompenente sehr in den Vordergrund gerückt. Kreativität, Bewusstsein, Empathie, Abstraktions- und Reflektionsvermögen oder wie man es auch immer nennen will. Das Hinzufügen von neuen Dingen oder das Neuzusammensetzen von alten Dingen um neue Ergebnisse zu bekommen. Jedenfalls schreibt man dieser Zusatzfähigkeit zu, dass sich die Säugetiere gegenüber anderen Landtiergruppen bis heute durchsetzen konnten. Man fragt sich bei einigen Exemplaren allerdings, wo sich diese hinverkrümelt hat. ^^'


(1.8.17 17:12)
Ja da hast du recht. Ich denke die Definition ist sehr allgemein gehalten, letztendlich ergibt sich auch Reflexionsfähigkeit und Empathie aus unserer Gedächtnisleistung und welche Sinnesreize wir wahrnehmen.


(1.8.17 17:12)
Seelöwen schrieb das ^^


OvO (1.8.17 17:42)
Reflexionsfähigkeit und Reflektionsfähigkeit sind zwei verschiedene Dinge. Reflexion kommt von Reflex ( zb. intuitive Schutzbewegungen). Reflektion ist das bewusste Hinterfragen von Gedanken, Gefühlen, Handlungen, unterbewusste Vorgänge. Auch Kerngebiet der Psychotherapie. Ich meinte natürlich letzteres.

Das Empathie eine Gedächtnisleistung ist halte ich für eine wackelige Aussage. Empathie sehe ich eher als sepparate Grundanlage, die sich bei der Entwicklung vom Fötus zum Baby im Mutterleib bildet und da ja auch schon nachweislich aktiv ist. Man müsste vllt definieren was Gedächtnis in diesem Zusammenhang bedeuten soll. Bewusste Erinnerungen können da dann ja nicht dazugehören. Es gibt dann zwar noch unterbewusste Erinnerungen aber dann kann man auch sagen, dass die reine Formung und Strukturierung des Hirns schon ein Gedächtnis darstellt, weil sich dieses zum Teil aus äußeren Einflüssen ergibt. Also eine Mutter die in der Schwangerschaft gesund lebt und viel Klassik hört, hat eine hohe Chance ein hochbegabtes Kind auf die Welt zu bringen. Bei einer Frau die jeden Tag lebt, als sei es ihr letztzer, sähe dass dann natürlich anders aus.

Das Empathie eine Gedächtnisleistung ist, widerspricht allerdings auch dem Krankheitsbild der Psychopathie. Das Gedächtnis eines Psychopathen funktioniert hervorragend. Der Empathie-Apparat aber null.

Ansonsten: Gedächtnisleistung ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil unserer Persönlichkeit. Aber unser Hirn ist mir auf dem ersten Blick schon zu komplex, als das man es auf zwei Grundleistungen reduzieren könnte. Ich bin auch generell kein Freund von dieser Reduzierungsdenke, dass alles was ist und alles was funktioniert letztlich aus maximal 1-3 Dingen enstanden ist. In manchen Dingen ist es sicherlich so, aber bei anderen Sachen macht man es sich da oft dann auch zu einfach.

Ich denke, da bewegen wir uns ohnehin in einem Gebiet, dass noch viel Forschungsbedarf hat, weshalb ich absolute Aussagen für schwierig halte.

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