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Ich bin wie du

In mir gährt dieselbe Sehnsucht nach Freiheit, die auch in dir gährt. Die ewige Suche nach dem inneren Frieden. Und genau wie du, fühlte ich mich stets zurückgehalten und unverstanden von all den Menschen, die mich umgeben. Gefangen in einer Welt, die sich tief in mir fremd und unwirklich anfühlt. Menschen wurden zu Maschinen. Kunstwerke zu Geldanlagen, Naturalien zu Handelswaren.

Es war nie die Sehnsucht nach dem Tode, sondern stets die Sehnsucht nach dem Leben, die mich zu dieser Tat getrieben hat. Ich wollte nicht sterben, sondern herausfinden, ob ich überhaupt noch am Leben bin.

Die Endzeit beginnt dann, wenn du dir der Endlichkeit bewusst wirst. Doch die Romantik beginnt erst, wenn du dir der Unendlichkeit bewusst wirst. Auf unverhofften Pfaden empfing mich diese Erkenntnis. In all ihrer Schwermut und Grazie.


5.6.17 21:28


Gefängnis der Freiheit

Ein kleiner Raum
Mit schwarzen Säulen, weißen Wänden
Keine Fenster, keine Tür
Nur ein Stuhl und ein Instrument

Bin in Gedanken versunken
Bin in der Musik versunken
Versunken in mir selbst
In vollkommener Harmonie

Ich höre das Meeresrauschen
Ich höre den Vogelgesang der Wälder
Ich spüre den Wind an meinem Äußeren
Ich spüre den Atem in meinem Inneren

Solang, bis mir die Kraft vergeht
Bis mich der Tod beim Leben erwischt
Solang, bis hier die Luft ausgeht.
Bis das Kerzenicht erlischt


5.6.17 08:28


Thinking about the true existence

Thinking about the true existence...
Sinking into a dark persistance...
It pulses, it hurts, it brings a joyful sadness..


2.6.17 18:43


...

Sprich mit mir
Um die Realität in einen Traum zu wandeln
Wein mit mir
Um den Traum zu zerbrechen
Lach mit mir
Um das Paradies wiederzuentdecken

Mit meiner feurigen Faust
Oder deinem eisigen Schnipsen
Einer deutenden Geste
Hinfort gefegt
Das Gefängnis der Stille
Das Verhängnis des Schweigens

Das Leid des Krieges...
31.5.17 10:50


Im übertragenen Sinne

Je gereifter ein Wein ist, desto grösser ist die Farbdifferenz zwischen Kern und äusserer Kante.
29.5.17 18:46


Frühling

Der Frühling ist bekanntlich für viele eine Zeit des Glücks, des Neuanfangs, der Liebe.

Bei mir ist es eher umgekehrt. Der Frühling, eine Zeit der Nostalgie, der Sehnsucht, der Erinnerungen, des Kummers. Offene Enden kriechen aus längst vergessenen Zeiten hervor und rufen nach einem Abschluss. Die Gegenwart verblasst angesichts der Präsenz der Vergangenheit. Und selbst vor Träumen macht sie nicht Halt. Schöne Träume mit schmerzlichem Erwachen. Bittersüß.


24.5.17 08:12


Gemüt

Ich glaube, mein Gemüt lässt sich am Ehesten mit dem Herbst vergleichen. Manchmal ist es in mir regnerisch und stürmisch. Manchmal ist es aber auch idyllisch und farbenfroh. Und ab und zu kommt auch mal die Sonne raus.

Die Sommersonne mag ich auch. Aber den Herbstwind mag ich lieber. Er ist zärtlicher. Ich könnte Stunden damit verbringen, einfach nur im lauen Wind zu stehen.

Außerdem ist der Herbst augenscheinlich die Jahreszeit des Vergehens, des Verendens. Das bringt eine gewisse Romantik mit sich. Leben und Tod könnten nicht näher beieinander sein. Und doch entsteht aus dieser Symbiose soviel ästhetische Schönheit.


22.5.17 21:01


Du hast

Mir war das vorher noch nie so klar, aber man kann dieses Lied sogar als kritische Auseinandersetzung mit dem System und dem Systemmensch interpretieren. Das hebt das Lied für mich grad auf ein ganz neues Level...


19.5.17 19:56


Walk on

No matter what... just walk on... walk on and on and on... until you find someone or something... that gives you a new reason to walk on... just don't forget to rest and enjoy... from time to time...


19.5.17 06:15


...

I don't believe in what you believe
Your mind is filthy
And your gods look like goats to me...
18.5.17 17:52


...

Eigentlich bedeutet krank sein doch nichts weiter, als sich selbst nicht zu verstehen...


18.5.17 11:14


Geistige Umnachtung

Sehnsucht... nach Verständnis
Sehnsucht... nach Erkenntnis
Sehnsucht... nach Entdeckung
Sehnsucht... nach Offenbarung

Mein Herz... es schreit nach ihr
Mein Kopf... er sucht nach dir
Mein Geist... übt sich in Geduld
Mein Selbst... flieht in den Okkult

Wie lang soll es noch warten?
Wo lang soll es denn gehen?
Wer legt ihm die Karten?
Wie kann es je verstehen?

Der Schmerz.im.Puls
Der Impuls des Erwachens
Das Winden in den Nebeln
Alles umsonst?

Alles nur gekritzelte Worte
Gefühle verblassen an der Wirklichkeit
Das verlorene Licht
In all dieser tosenden Dunkelheit



16.5.17 20:38


Mein Sommerhit des Jahres

The Dead South - In Hell I'll Be In Good Company


15.5.17 12:16


...

Frieden findet man nur, in dem man die Waffen niederlegt.
14.5.17 09:51


Brainfog

Seit Jahren das Gefühl, durch einen ewigen Nebel zu wandern.

Manchmal so irreführend, dass er jeden klaren Gedanken verschluckt.
Manchmal so dicht, dass er mir die Luft abschnürrt.
Manchmal so hässlich, dass er mich zum Kotzen zwingt.
Manchmal so vergiftend, dass er mir sämtliche Kräfte raubt.
Manchmal so kalt, dass mein Herz fast erfriert.
Manchmal so warm, dass das Fleisch am Schweiße verbrüht.
Manchmal klart er auf und es zeigt sich eine Lichtung.
Die sich sogleich wieder verschließt.
Verweht, wie eine unerhörte Dichtung.


13.5.17 10:00


Bei einer Tasse Tee.

Gevatter Tod, was bist du?

Was ich bin? Ich sag dir, was ich nicht bin. Ich bin nicht der Wächter der Zeit und ich bin auch nicht das Böse in der Welt.

Aber was bist du dann?

Ich bin dein Schutzengel.

Mein Schutzengel?

Ja, denn sterben wird man erst, sobald man bereit dazu ist.

Was willst du mir damit sagen?

Der Mensch lebt in einer Illusion. Sogenannte Todesursachen, wie Altersschwäche oder Krankheiten existieren in der Welt nicht. Es sind nur Projektionen seines eigenen geistigen Verfalls. Interpretationen einer Wirklichkeit, die niemals existiert hat.

Das bedeutet, wir könnten ewig leben?

Nein. Du hörst mir nicht zu. Sieh der Wahrheit endlich ins Gesicht. Ich bin nicht das Böse. Es gibt keinen Grund sich vor mir zu fürchten, also auch keinen Grund vor mir zu flüchten.

Ich verstehe nicht ganz.

Es gibt nur zwei Wege zu sterben. Und jedes Lebewesen wird einen von Ihnen irgendwann beschreiten.

Der Eine lautet Erlösung. Der Moment, in dem die Kraft des Geistes nicht mehr ausreicht, um einer Belastung des Momentums standzuhalten und die Seele sich gewzungen sieht, nach mir zu rufen um zum inneren Frieden zurückzufinden. Doch die Kraft schwindet nicht mit dem Alter, sie schwindet durch eure unnatürliche, selbstzerstörische Art zu leben. Ihr hört euch selbst nicht mehr zu und so muss ich kommen und euch bei der Hand nehmen.


Wie lautet der Andere?

Der Andere ist der Weg der Lösung. Es ist ein fließender Übergang. Der Fluss des Lebens. Er ist gekennzeichnet vom Gefühl des stetigen Glücks. Die innere Erfüllung. Das Erleben der Seligkeit. Sodass man bereit ist, loszulassen und in eine andere Ebene des Seins zu treten. Und ich bin der Wegbereiter.

Und wie können wir es schaffen einen friedlichen Tod zu sterben?

Verliert endlich die Angst vor dem Leben.



12.5.17 08:47


...

Der erste Schritt in die Erkenntnis lautet Endtäuschung.
11.5.17 23:04


...

Wenn du die Wahrheit nicht erkennen kannst, dann frage nicht nach ihr. Denn du wärest unfhähig den Sinn der Worte zu verstehen.
11.5.17 18:23


Reden

Manchmal frag ich mich, warum man es überhaupt tut. Reden... Wozu sich mitteilen. Die Menschen können einen doch nicht in den Kopf schauen. Abstrahieren die Worte anders als man selbst. Bedeutsame Gedanken verblassen allzuschnell in Vergessenheit. Und die Menschen verschwinden ohnehin irgendwann aus dem Leben. Falls sie überhaupt jemals eine relevante Bedeutung hatten. Mich anderen mitzuteilen bringt mir nur in den seltensten Fällen eine neue Erkenntnis. Eigentlich will ich es schon lange nicht mehr. Und trtotzdem tue ich es. Ich fühle mich gewissermaßen dazu verpflichtet. Es ist quasi ein Automatismus auf Fragen zu antworten. Meistens auf eine Art die man hinterher bereut, weil einem später bessere Antworten einfallen. Wenngleich die Menschen diese Reuegefühle nicht wert sind.

Das Gefühl verstanden zu werden... ein äußerst seltsames Gefühl. Ich frag mich was dahintersteckt. Ist es eine Täuschung? Oder vielleicht eine reale geistige Verbindung? Möglicherweise aber auch beides. Die Meta-Ebene. Oder Quantenmechanik.
10.5.17 23:24


Sichtweisen

Der Sehende sagt: Weißt du, was das Schlimmste und gleichzeitig das Schönste im Leben ist? Wenn die Zeit sich deiner annimmt.

Der Blinde antwortet: Ich sehe es wie du. Soviel Finsternis in der sich soviel Licht verbirgt. Nichts scheint so zu sein, wie es scheint.

... Schachmatt.

Der Sehende winkt ab: Ein blindes Huhn...

Der Blinde entgegnet: Es schmeckt deliziös. *g*
8.5.17 19:05


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